Wer sind wir?
Wir sind Markus und Yvonne – zwei ausgewachsene Bürohengste bzw. -stute, deren sportliche Karriere sich lange Zeit hauptsächlich auf den Weg zur Kaffeemaschine beschränkt hat.
Sport? Haben wir ausprobiert. Fitnessstudio (viel angemeldet, wenig gegangen), Joggen (kurz versucht, schnell aufgegeben), Fahrradfahren (okay, aber nur bei Rückenwind und ohne Berge). So richtig begeistern konnte uns nichts davon.
Dann kam 2019 diese völlig verrückte Idee: „Lass uns doch mal wandern gehen.“
Unsere erste Tour: sagenhafte 5 Kilometer!!!
Wir waren stolz wie nach einem Marathon – aus heutiger Sicht war das eher ein Sonntagsspaziergang.
Aber irgendetwas war anders: Wir hatten Spaß. frische Luft, Natur, keine Stoppuhr, kein Trainer, der „NOCH ZEHN WIEDERHOLUNGEN!“ schreit. Perfekt.
Natürlich fanden wir trotzdem immer wieder Ausreden: Geburtstage, Feiern, schlechtes Wetter, schlechtes Wetter mit Wind, schlechtes Wetter mit Regen… und der Klassiker: „Nächstes Jahr ist ja auch noch Zeit.“
Und dann kam Corona.
Während halb Deutschland die Fahrradhändler leergekauft hat, haben wir einfach unsere Rucksäcke geschnappt und sind losmarschiert.
Unser großes Ziel für den Herbst 2020:
35 Kilometer von Freudenberg im Siegerland nach Attendorn im Sauerland.
Wir fingen klein an (8–12 km) und steigerten uns langsam. Und dann – tadaaa! – Mitte Juni war es bereits geschafft:
35 Kilometer in 8 Stunden und 45 Minuten!
Mit müden Beinen, aber ziemlich breitem Grinsen im Gesicht.
Jetzt war endgültig klar: Wir hatten uns da in etwas reingeritten.
Die logische (und völlig vernünftige) Konsequenz: Alpenüberquerung.
Am 26.07.2020 starteten wir in Füssen – und am 31.07.2020 kamen wir tatsächlich in Meran an.
Zu Fuß. Über die Alpen.
Wir können es bis heute selbst kaum glauben.
Unsere komplette Reise findet ihr im Projekt „Alpenüberquerung“ – inklusive Schweiß, Höhenmeter und Glücksgefühle.
Seitdem sind viele weitere Touren dazugekommen, die ihr hier auf der Seite findet.
Zwischen 2023 und 2024 war es bei uns etwas ruhiger – wir hatten da so ein kleines Nebenprojekt: ein Hausbau.
Statt Höhenmeter plötzlich Bauanträge, statt Wanderschuhen Sicherheitsschuhe und statt Gipfelkreuzen Richtfest.
Auch anstrengend – nur mit deutlich weniger Aussicht.
In dieser Zeit blieb das Wandern leider fast komplett auf der Strecke. Aber jetzt sind wir wieder bereit für neue Abenteuer.
Hier erzählen wir von unseren Wegen, unseren kleinen und großen Abenteuern, von falschen Abzweigungen, Muskelkater deluxe und diesen Momenten, in denen man oben ankommt und denkt: „Wow… dafür hat es sich gelohnt.“
Viel Spaß beim Mitwandern und Stöbern – und Vorsicht: Wandern macht süchtig.
